Texte & Bücher

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Das Blaue vom Himmel über dem Atlantik
Roman (400 S.)
Claassen, 2008 
TB List, 2009
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Das Blaue vom Himmel über dem Atlantik ist ein tragikomisches Buch über die Schwerelosigkeit des Gedächtnisses.

Gefördert durch das Grenzgänger Stipendium der Robert Bosch Stiftung

“Für die einen ist Schweigen eine Strafe, für die anderen ein Akt der Befreiung … mehr

Pressestimmen

Ein großer Wurf!.. Schon ihr Debütroman “Aus dem Sinn” wurde hochgelobt, mit ihrem neuen Werk “Das Blau vom Himmel über dem Atlantik” erweist sich Emma Braslavsky als eine der stärksten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Gleich mit acht Erzählern wartet die Autorin auf, die die mysteriöse Geschichte ihrer Großmutter zum Besten geben.
(Marius Meller auf Deutschlandradio Kultur)

… Braslavsky hat das geschafft, woran viele junge Autoren scheitern, die für ihr Debüt so wie sie sehr gelobt wurden: Sie hat tatsächlich ein wunderschönes zweites Buch geschrieben …
(Boris Kullick auf Radioeins)

… Das Beeindruckende für mich an dem Roman ist, dass sie das Ganze aus acht verschiedenen Erzählperspektiven beleuchtet, und das funktioniert auch. Es ist ein bisschen so, also ob viele verschiedene Kameras auf die gleiche Szenerie leuchten …
(Frank Rawel auf Radiokultur)

… Von der Meisterschaft der Autorin zeugt nicht zuletzt die Tatsache, dass der Leser schon nach wenigen Seiten in der Lage ist, an Stil und Sprachduktus zu erkennen, mit welchem der sieben Erzähler er es gerade zu tun hat … eine ebenso konkrete wie existentialistische Betrachtung, die in ihrer grotesken Eigendynamik mit Tiefgang unterhält.
(Dr. Tatjana Mehnert in der Ostthüringer Zeitung)

… Ihr feiner Sinn für merkwürdige Situationen, makabre Scherze und tragikomische Momente machen das Buch dabei so außergewöhnlich. … So entpuppt sich Braslavskys Roman, der zunächst gänzlich unter dem Vorzeichen des Todes steht, nach und nach als eine sehr vitale und eigenwillige Erzählung verschiedener Lebensentwürfe.
(Mounia Meiborg in der Berliner Zeitung)

… Emma Braslavsky hat ihre Figuren im Griff, setzt sie wirkungsgenau ein. Durch die verschiedenen Perspektiven erreicht sie eine beeindruckende Vielstimmigkeit.
(Vladimir Balzer in der Literarischen Welt)

… Die Autorin Emma Braslavsky beschwört die Erinnerung als kraftvolle Sphäre, die über den Tod hinausweist.
(Gespräch mit Marija Bakker in “Bücher” auf WDR 5/vorletzer Beitrag)

… Emma Braslavsky hat in kurzer Folge zwei ausgereifte Romane veröffentlicht, die erstaunliches handwerkliches Können verraten und von der Poesie des Ausdrucks getragen werden.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

… Hinter jeder Maske, befindet sich eine weitere. Brillant ist Braslavskys Idee dieser Problematik einen karnevalesken Rahmen zu geben: Die Beerdigung der Mutter findet mitten in der Faschingszeit statt. Allerlei kuriose Gestalten kreuzen den Weg der Beerdigungsgesellschaft. Das normale Raum-Zeit-Gefüge der Welt scheint außer Kraft gesetzt ...
(Karen Lohse im poetenladen)

… Das ist ein hervorragender, ein ausgezeichneter Roman!..
(Denis Scheck auf arte online)

Die Idee ist hinreißend, das Ambiente schräg und der Witz wunderbar lakonisch.
(EMOTION)

Die Kritiker zählen Emma Braslavsky zu den größten Talenten, die es im Moment in der deutschsprachigen Literatur gibt …
(Stefan Sprang auf hr1)

… Emma Braslavsky ist zweifellos ein Erzähltalent. Sie erzählt nicht Geschichte, sie erzählt, was verschiedene Menschen daraus machen, was hängen bleibt und wohin es sie führt. Sie fügt den Fakten die individuelle Verarbeitung hinzu. Erinnerung ist für sie, was sich im Kopf verhakt – und das ist nie ein für jeden gleiches Panorama.
(Regina General im Neuen Deutschland)

Emma Braslavsky wählt für ihren Roman eine ungewöhnliche, kluge und effektvolle Struktur… Der Roman lebt herrlich schräge Komik…Das ist echte Kunst. Kunst ist auch, wie sie mit zarten Worten die große Sehnsucht über dem Text transportiert, nach Freiheit, einem besseren Leben, nach Liebe.
(Susanna von Mach im Main-Echo)

Bez paměti (Aus dem Sinn auf Tschechisch)
Newton Books, 2010
Übers. v. Tomás Svoboda

   

Aus dem Sinn
Roman (368 S.)                       
Claassen, 2007                         
TB List, 2008                               
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Aus dem Sinn ist ein tragikomisches Buch über die Schwerkraft des Gedächtnisses.

Treffender kann man das Dilemma einer bis heute andauernden Schuld-Diskussion, in der das gegenseitige Aufrechnen der Opfer längst zum Ritual gehört, wohl kaum auf den Punkt bringen.
(Gisa Funck, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Eine Geschichte, die für mich zu den anrührendsten und gleichzeitig intellektuell weiterführendsten in diesem Frühjahr der jungen deutschen Literatur zählt. … Er ist ein formal sehr ambitionierter Roman …, ein großes, auch gelungenes Formexperiment, das mich von der ersten Seite in den Bann geschlagen hat.
(Denis Scheck, druckfrisch)

Hinreißende Frauengestalten hat Emma Braslavsky den beiden jungen Männern an die Seite gestellt … Überhaupt gelingt es der Autorin, ihr Personal so überreich mit Spleens und Schrullen auszustatten, dass … die emotionale Erschütterung nicht auch noch pathetisch überhöht wird.
(Fridtjof Küchemann, Literaturen)

Emma Braslavsky ist eine ungemein begabte Debütantin, die gleich mit dem ersten Buch schwerste Gewichte stemmt - und doch federleichte, urkomische Prosa komponiert.
(Marius Meller, Deutschlandradio Kultur)

Braslavsky schreibt Geschichte neu: auf eigene Art, komisch, tragikomisch, satirisch.
(Thomas Hocke, Literaturredakteur des ZDF/3sat im Focus)

An der engen biografischen Bindung und an dem gleichzeitigen altersbedingten Abstand, den Braslavsky zu ihrem Gegenstand hat, mag es liegen, dass Aus dem Sinn kein bemühter Thesenroman ist, der sich im Diskurs deutscher Vergangenheitsbewältigung positionieren will. Das ist fast ein Wunder … Dass Braslavsky das tun kann, … liegt vor allem an ihrem erzählerischen Talent, mit dem sie ein phantastisch skurriles Ensemble von Figuren entwirft, die alle auf heillose und tragikomische Weise in das Netzwerk der deutschen Geschichte verstrickt sind.
(Wiebke Porombka, taz)

Es ist ein Roman, den man kaum für möglich hält: ein Debüt, grotesk, leichtfüßig, hinreißend in den Charakteren – und ein Roman über Vertriebene in der DDR. Ein Thema, bei dem man schlimmste Behäbigkeit vermutet, das die 36-jährige Emma Braslavsky aber virtuos als Spiel der Zeiten und Erinnerungen aufschrieb. … Großartig erzählt.
(Neue Presse)

Der erstaunlichste Roman, der in letzter Zeit als Debüt veröffentlicht wurde.
(Harald Loch, Hamburger Abendblatt)

Lachen und Weinen liegen eng beieinander in diesen Geschichten von Sehnsucht und Verrat, Hoffnung und Enttäuschung, Liebe und Leid. Und erstaunlicherweise erhalten gerade die aus den Sudeten erinnerten Erlebnisse eine wunderbare erzählerische Leuchtkraft. …   Dass die Rückblenden mit irritierenden Jahreszahlen versehen sind und dass der Handlungsort Erfurt, im Bemühen um historische Akribie, an Zauber einbüßt, ist schade. Am stärksten ist Emma Braslavskys Erzählstil in der literarischen Überhöhung und der ironischen Brechung der erinnerten Zusammenhänge. Ihre Figuren, die als Regalsteher, Simskissenstützer, Bratwurst- oder Semmelknödelesser oder als Arschgeigen ihren persönlichen Tick bekommen, wären auch für eine Fortsetzung gut.
(Lilo Plaschke, Thüringer Allgemeine)

Erinnerungen, Merksätze, Geschichte vermischen sich kurios.   Das furiose Debüt einer Autorin, die aus einer sudeten-katholischen und schlesisch-protestantischen Vertriebenenfamilie stammt, 1989 aus der DDR floh und heute in Berlin lebt. Damit sind schon einige Elemente angesprochen, die in ihrem tragikomischen Roman über ‚Vertreibung’ virtuos miteinander verknüpft sind. Es ist eine wunderbare, ineinander verbundene Geschichtenansammlung über das Milieu der so genannten ‚Umsiedler’ in der DDR, zum Generationenkonflikt zwischen nostalgischen Alten und radikalen Jungen. Eine mit vielen satirischen Einfällen angereicherte neue Geschichte.
(Wiesbadener Tageblatt)

In ihrem Roman Aus dem Sinn schildert sie eindrücklich das Schicksal von Sudetendeutschen, die es nach Erfurt verschlagen hat.  …    Dass Braslavsky in Erfurt aufgewachsen ist, kommt dem Roman zu Gute. Die Handlungsorte sind ‚real-sozialistisch’. Die eigenwillige Erzähltechnik - mit kursiv gesetzten Rückblenden - ist gewöhnungsbedürftig, doch durchaus reizvoll. Am Ende bleibt das Gefühl, dass Sudeten mehr sind als jene kleine Gruppe, die umstrittene Gebietsansprüche stellen. Die große Mehrheit von ihnen sucht ‚einen kulturellen Erinnerungsraum’, wie Braslavsky es ausdrückt. Mit ihrem Buch hat sie eine Türe dazu geöffnet.
(Ingo Senft-Werner, dpa)

Es geht der Autorin … nur vordergründig um sudetendeutsche Besonderheiten … Es geht ihr um die Rechte des Individuums, um die Möglichkeit, auch falsche Entscheidungen zu fällen. Um Entfaltung von Individualität auch im Gegensatz zur herrschenden Ideologie. … Gutwillige, übereifrige, aber harmlose junge Leute werden von einer perfekt organisierten Maschinerie überrollt und zerstört. Ideologie und individuelle Interessen kollidieren. In diesem Buch auch dann, wenn das Ziel – Sozialismus – identisch, die Wege dorthin aber unterschiedlich gewählt sind. Ein Buch, das in mehrfacher Hinsicht nachdenklich macht.
(Regina General, Neues Deutschland)

Emma Braslavsky hat mit ‘Aus dem Sinn’ ein erstaunliches Debut geschrieben: witzig, liebevoll und politisch.
(Paul Pietraß, Thüringen Journal, mdr Fernsehen)

Aber so einfach beiseite legen lässt sich Aus dem Sinn, der erste Roman von Emma Braslavsky, nicht. Ihre Lust am Erzählen (und ihr Können) zieht von Anfang an in den Bann, macht das Lesen zum Vergnügen und geht einem nicht aus dem Sinn. …   Aus dem Sinn ist Groteske, Satire, Tragödie. Beim Lesen ist es, als ob ein Film abläuft. Einer mit grandiosen Bildern. Eindringlichen Dialogen. Detailgenau. Mit plötzlichen Schnitten, schnellen Wechseln. Quälenden Rückblenden. … Eine Familiengeschichte hat Braslavsky nicht geschrieben. ‘Aus dem Sinn’ ist ein Stück deutscher Geschichte.
(Inge Obermayer, Nürnberger Zeitung)

… Die Handlung kippt abrupt ins Tragische – doch der Erzählstil bleibt der gleiche. Aus der Diskrepanz zwischen dem heiter-ironischen Ton des Romans und seiner erschütternden Handlung gewinnt Braslavsky eine beeindruckende Dramatik.    … ist Emma Braslavsky mit Aus dem Sinn etwas Beachtliches gelungen. Vor allem ihre enorme stilistische Kunstfertigkeit machen die Lektüre zu einem Vergnügen.
(Jan Schulte Holthausen, Freie Presse)

Braslavskys Debütroman über sudetendeutsche Vertriebene ist komisch und bewegend. …   Es gehe ihr darum, den emotionalen Raum der Historie zugänglich zu machen … Das ist ihr hervorragend gelungen. Klug, sprachmächtig, mit Sinn fürs Groteske und Ironische zeichnet sie die Figuren … und fesselt den Leser mit rasantem Erzählfluss.
(Ruhr Nachrichten)

… In bitteres Vertriebenenlamento fällt sie mit keiner Zeile. Im Gegenteil, sie wechselt die Perspektive in einer atemberaubenden Frequenz … Das Ergebnis ist ein sensibel auserzählter Textkörper, der der provisorischen Identität seiner Figuren eine Form gibt.   Gerechtfertigt wird dieses Sudetendeutschsein nach der Vertreibung nicht. Es kommt, und auch hier zäumt Braslavsky ihr Anliegen von hinten auf, einfach zu Wort. So erhält das Egerländisch … eine vergnügliche E-Lastigkeit …, während das Ostthüringische mit einem Ä vorgeführt wird. Aber nein, Braslavsky äfft keine Dialekte nach. Sie macht Identität hörbar. Dass deren Verlorengehen den Verlust der dazugehörigen Sprache bedingt, ist klug erzählter Tenor dieses Romans. Und die unvermeidliche Voraussetzung für einen Anfang.
(Ulrike Almut Sandig, Kreuzer)

… aber Braslavsky ein großes Lob… Denn es ist ihr gelungen, ganz ohne Folklore, aber mit vielen dialektalen Einsprengseln, tragikomisch, aber niemals larmoyant, eine fremde deutsche Welt wiederauferstehen zu lassen.
(Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz)

Emma Braslavsky hat mit ‘Aus dem Sinn’ ein fulminantes Debüt hingelegt. Das Buch ist witzig, berührend, tiefsinnig und keine einzige Minute langweilig. Ein großer Wurf, bei dem auch die Details stimmen. ‘Aus dem Sinn’ hat es verdient, ein Bestseller zu werden.
(Udo Marquardt, DW-World)

… Dies alles ist erstaunlicherweise zum Teil ausgesprochen amüsant zu lesen, gerade was die pointierte Zeichnung der z.T. recht schrulligen Charaktere angeht (hier liegt zweifellos das humoristische Potential des Buches, und bei aller Ernsthaftigkeit des Themas, das ist besonders beeindruckend, behält das Buch etwas Leichtes, Spielerisches), und in einer subtilen und poetischen, in Zwischenräumen atmenden Sprache geschrieben, die Bewunderung verdient.   All das zusammen macht dieses Debüt zu einer der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieses Frühjahr, dem man viele Leser wünscht. Das Thema ‚Flucht und Vertreibung’ wird schon seit einiger Zeit (und zu Recht!) in der Literatur nicht mehr totgeschwiegen; mit Grass’ Bericht über den Untergang der ‚Wilhelm Gustloff’ fing es an, und zuletzt hat Walter Kempowski einen eindrucksvollen Roman darüber geschrieben. Aber Emma Braslavsky ist Jahrgang 1971, und allein diese Tatsache verbürgt, dass sich diese Autorin den oft erhobenen Vorwurf des Revisionismus, der gerne mit der unseligen Vertauschung von Opfern und Tätern einhergeht, wohl kaum einhandeln wird. Nichts wäre außerdem unberechtigter, denn dies ist ein großes Talent. Den Namen Emma Braslavsky sollte man sich in jedem Falle merken.
(Martin Warny, Glanz und Elend, Magazin für Literatur und Zeitkritik)

Mit großem Vergnügen am Erzählen und wunderbar satirischen Zwischentönen erzählt Emma Braslavsky ihren ersten Roman. Aus dem Sinn ist ein lesenswertes Debüt.
(B5 Aktuell (Bayrischer Rundfunk))

Die Autorin hat farbige Einfälle, ihre Sprache ist oft kraftvoll. Die Geschichte wird mit einem Zug ins Groteske erzählt (herrlich Eduards Uhrentick). Einerseits wird so das Anachronistische einer wiederbelebten Vergangenheit deutlich, andererseits aber auch die Komplexität des Heimatverlustes.
(Ursula Wicklein, Sächsische Zeitung)

Lesenswert!
(Gerlinde Sommer, Thüringer Landeszeitung)

Aus dem Sinn ist geschichtsbewusst, liebevoll und originell.
(tip Berlin)


Essays & Kurzprosa (Auswahl)

2010 “Bitte wählen Sie den Titel für diesen Essay selbst!”. In “Los Superdemokraticos”, Verbrecher Verlag, Berlin
2010 
“Peter reicht Ottilie silbriges Austernbesteck”, Essay, In: EDIT, Heft 54/55, Leipzig
2010 
“Die Technologie meines Todes”. In: Deutschland 2089, btb München 
2010 Beiträge auf www.schauerfeld.de
2010 Essaybeiträge auf www.superdemokraticos.com

2009 „Amplitudes“, Kurzgeschichte übersetzt von Andrew Boreham, In: no man‘s land #4 2009/2010 (Online magazine for New German Literature in English)
2009 „Von der Kunst, frei zu bleiben“, Essay, In: „Stunde des Bürgers“, Magazin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart 
2009 „Amplituden“, Kurzgeschichte, In: „XVI. Rohkunstbau. Atlantis I. Hidden Histories - New Identities“, Verlag Hans Schiler, Berlin
2009 ”Die Konservierung der Arten”, Beitrag für das Ostseeblog
2009 „Nirgends“, Kurzgeschichte, In: „Risse im Beton“ (Hg. Michael Hametner), Rotbuch Verlag, Berlin

2008 „Alla Baster“, Kurzprosa, In: „marmor & marillen“, Laas/Südtirol 
2008 „Kein Sex, kein Marx“, Kurzgeschichte, In: „Quietschblanke Tage und spiegelglatte Nächte“ (Hg. Katharina Bendixen), poetenladen, Leipzig

2007 „The Murakami Collection“, Katalogtext, Berlin/Hannover 
2007 „The Ocean Does Not Respond to Us. The Transcendence of Time in Katzenstein‘s Video Work ‚Hope Machines‘„, Katalogtext, Berlin

2006 „Verfolgen, vertreiben, vergessen. Von der Schwerelosigkeit der Erinnerungen - und der Gravitation des Gedächtnisses“, Essay, Der Tagesspiegel/Kultur (3.9.06) 
2006 „Aus dem Sinn“, Romanauszug, In: Sprache im technischen Zeitalter, SH-Verlag, Köln

2005 „Caution! Suspicions about Templars and tomatoes. An Epiphany Inspired by Uri Katzenstein‘s Video Work ‚Azoi‘„, Katalogtext, Berlin
2005 „Die Wohnung des Regisseurs. Untersuchungsbericht über einen vergessenen Freund“, In: Bulletin p#2 des papirossa - netzmuseum fuer sprache, Berlin

2004 ”zivilgeneratur”, 9 philosophische Essays über neun Arbeiten zur Sprache der zivilen Evolution, In: Bulletin p#1 des papirossa - netzmuseums fuer sprache, Berlin
2004 „Lotos und abgetakelte Juwelen“, Kurzprosa, In: „Muschelhaufen“ (Nr. 44), Viersen

2003 ”Innen(an)sichten, dreimal”, Katalogtext, In: Noam Braslavsky. zuflucht(t)räume 0-II (Deutsch/Englisch)