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Krieg und Frieden (Bildschirm auf Beton)
Sprachphilosophisches Denkmal
Im physischen Raum umgesetzt im Rahmen der Ausstellung zivilgeneratur, GdK Galerie der Künste, Berlin, 2004
Die Arbeit Krieg und Frieden entstand 2002 unter den Kriegsandrohungen der amerikanischen Regierung an den Irak. Auf einem Bildschirm, der auf Beton befestigt ist und die gleiche Hintergrundtextur hat, läuft ein subtiler Film ab. Er zeigt linksseitig langsam abwechselnd die Bestimmungswörter Kriegs- und Friedens-; rechtsseitig schneller wechselnd die jeweiligen Grundwörter, die ohne Rücksicht auf die Zugehörigkeit zu ihren Bestimmungswörtern hintereinander in alphabetischer Reihenfolge ablaufen. So entstehen Wortverbindungen wie Friedenshinterbliebene oder Kriegspfeife. Dahinter steht ein generatives Prinzip, nach dem jede Schleife gleiche und neue Verbindungen erzeugt.



Smell, Taste, Touch - suggestives Webprojekt, erschienen in der Ausgabe 5 (Winter 2002/3) des Drunken Boat - online journal of art and literature.






